DSGVO

DSGVO Was ist das? | Das Video erklärt kurz, was die Europäische Datenschutzgrundverordnung ist. Dieses Video zur DSGVO gehört zu einer Reihe von Videos, die die DSGVO in kurzen Sequenzen erklären. Wir möchten gern genau auf die Frage antworten, die Sie gerade beantwortet haben möchten. Während der mehr als vier Jahre dauernden Verhandlungen zur Datenschutz-Grundverordnung wurden die verschiedenen Entwürfe der Europäischen Kommission, des Europäischen Parlaments und des Rates von vielen Seiten kritisiert. Sowohl die Daten- und Verbraucherschützer als auch die Wirtschaft kritisierten viele Einzelpunkte, zum Teil aber auch die Grundausrichtung der gesamten Verordnung. Die nachfolgend aufgeführten Kritikpunkte stellen nur einen kleinen Ausschnitt der Diskussion dar: AGIDAT Zwischenzeitliche Entwürfe der Datenschutz-Grundverordnung hatten vorgesehen, dass ein interner Datenschutzbeauftragter und interne Dokumentationspflichten nur bei Unternehmen mit mehr als 250 Mitarbeitern verpflichtend sein sollten. Kleinere Unternehmen wären dann von diesen Schutzmechanismen ausgenommen gewesen. Dies – so Kritiker – hätte den Datenschutz in Deutschland und Österreich geschwächt.[7] Die endgültige Fassung der Datenschutz-Grundverordnung sieht eine verpflichtende Benennung des internen Datenschutzbeauftragten bei Behörden und bei Verantwortlichen vor, deren Kerntätigkeit in der Durchführung von Verarbeitungsvorgängen oder in der umfangreichen Verarbeitung sensibler Daten besteht (Art. 37 Abs. 1). Die Mitgliedstaaten sind aber befugt, strengere Regelungen zu erlassen (Art. 37 Abs. 4). Die internen Dokumentationspflichten gelten nicht für Unternehmen mit weniger als 250 Mitarbeitern, sofern die Datenverarbeitung kein Risiko für die Betroffenen birgt, nur gelegentlich erfolgt und nicht die Verarbeitung sensibler Daten einschließt (Art. 30 Abs. 5). Der Berufsverband der Datenschutzbeauftragten Deutschlands (BvD) rechnet damit, dass die Abschaffung des internen Datenschutzbeauftragten zu Kostensteigerungen aufgrund wachsender Bürokratie führen würde. Unternehmen müssten intern eine Stelle für die Behördenkommunikation einrichten und bei der Einführung von neuer Software mit Verzögerungen rechnen, weil die Landesämter für Datenschutz personell nicht gut genug ausgestattet seien. 66 unabhängige Verbraucher- und Datenschutzorganisationen forderten Jean-Claude Juncker im April 2015 auf, den „Gold Standard des europäischen Datenschutzes“ zu erhalten.[8] AGIDAT Motzener Strasse 25 12277 Berlin Tel: 030 – 720 10 22 – 3

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